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Alltag & Situatives

Frühjahrsmüdigkeit: Warum das Frühjahr müde macht – und was hilft

Ausgerechnet wenn draußen alles aufblüht, fühlen sich viele schlapp und antriebslos. Frühjahrsmüdigkeit ist ein verbreitetes Phänomen – und meist vorübergehend. Warum die Übergangszeit den Körper fordert und was Dir hilft, wieder in Schwung zu kommen.

Paulina Thurm5 Min. Lesezeit

Was Frühjahrsmüdigkeit ist

Frühjahrsmüdigkeit beschreibt das verbreitete Phänomen, sich im Übergang von Winter zu Frühling müde, schlapp und antriebslos zu fühlen – obwohl die Tage länger und heller werden. Viele Menschen erleben in dieser Zeit ein Stimmungstief, Konzentrationsprobleme oder ein erhöhtes Schlafbedürfnis.

So paradox es wirkt, dass gerade die erwachende Natur uns müde macht – es hat mit der Umstellung zu tun, die der Körper in dieser Zeit leisten muss. Wichtig zu wissen: Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern eine vorübergehende Anpassungsphase.

Warum das Frühjahr müde macht

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, die zusammenspielen. Der Körper stellt sich auf die neue Jahreszeit um: Licht, Temperaturen und der Tagesrhythmus ändern sich, und der Organismus muss sich daran gewöhnen. Diese Umstellung kostet Energie.

Eine Rolle spielt vermutlich auch das Zusammenspiel körpereigener Botenstoffe, die von Licht und Jahreszeit beeinflusst werden. Während sich der Körper neu einpendelt, kann sich das eine Weile als Müdigkeit bemerkbar machen. Sobald die Umstellung abgeschlossen ist, legt sich das in der Regel von selbst.

Wie lange es dauert

Die gute Nachricht: Frühjahrsmüdigkeit ist meist nur eine Phase. In der Regel dauert sie einige Tage bis wenige Wochen, während sich der Körper an die neue Jahreszeit anpasst. Danach kehren Energie und Antrieb normalerweise von selbst zurück.

Du musst also nicht befürchten, dass dieser Zustand bleibt. Es hilft, ihn als das zu sehen, was er ist: eine vorübergehende Umstellungszeit, in der Dein Körper etwas mehr Nachsicht und Unterstützung brauchen darf als sonst.

Was gegen die Müdigkeit hilft

Am wirksamsten ist Licht: Geh so viel wie möglich nach draußen, gerade am Morgen. Tageslicht hilft Deinem Körper, den Rhythmus zu finden und wach zu werden. Auch Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und vertreibt die Trägheit.

Ein einigermaßen regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus unterstützt die Umstellung, ebenso frische, leichte Mahlzeiten und ausreichend Wasser. Und wenn Dich das Nachmittagstief erwischt, kann ein kurzer Powernap helfen, ohne den Nachtschlaf zu stören. Kleine Dinge, die in Summe viel bewegen.

Sanft mit sich sein statt ankämpfen

Statt gegen die Müdigkeit anzukämpfen und sich für die geringere Leistungsfähigkeit zu kritisieren, hilft es, dem Körper die Umstellungszeit zuzugestehen. Etwas mehr Ruhe, etwas weniger Druck, ein freundlicher Umgang mit Dir selbst – das ist in dieser Phase genau das Richtige.

Sich in einer solchen Zeit nicht zu überfordern, sondern gut für sich zu sorgen, ist gelebte Selbstfürsorge. Du arbeitest mit Deinem Körper statt gegen ihn – und unterstützt so ganz nebenbei auch Dein seelisches Gleichgewicht in einer fordernden Übergangszeit.

Zur Ruhe kommen und auftanken – begleitet

Gerade in einer Phase der Umstellung tut es gut, bewusst für Erholung und Ausgleich zu sorgen. Kurze Ruhepausen, etwas Achtsamkeit und guter Schlaf helfen Deinem Körper, wieder in Schwung zu kommen und die Müdigkeit hinter sich zu lassen.

Das House of Peace begleitet Dich dabei mit Powernaps, Entspannungsübungen und Einschlafhilfen – kleine Auszeiten, die Dir helfen, aufzutanken und ausgeruht durch die Übergangszeit zu kommen. Damit Du die hellere Jahreszeit bald wieder mit voller Energie genießen kannst.

Paulina Thurm
Meditationslehrerin, Autorin & Gründerin des House of Peace

Paulina Thurm ist Autorin ("Kleine Meditationen für jede Gelegenheit") und Host des Podcasts "Meditation für jeden Tag", der über 30 Millionen Mal gehört wurde. Im House of Peace begleitet sie Dich mit über 600 Audios durch Deinen Alltag.

Auftanken und zur Ruhe kommen

Im House of Peace findest Du Powernaps, Entspannungsübungen und Einschlafhilfen – kleine Auszeiten, die Dir helfen, aufzutanken und ausgeruht durch die Übergangszeit zu kommen.

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